Wetterfühligkeit bei Hunden

Das Wetter macht den meisten Menschen in der letzten Zeit wieder einmal große Schwierigkeiten. Viele sind wetterfühlig und fühlen sich schon bei kleinen Temperaturschwankungen nicht gut. Da sind nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch andere Symptome wie Anspannung, Reizbarkeit, Erschöpfung oder Trägheit an der Tagesordnung. Das Wetter kann schon einen sehr großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unseren Gemütszustand nehmen. In der Regel werden die Symptome durch die hohen Druckunterschiede und hohe Temperaturschwankungen ausgelöst. Aber nicht nur der Mensch leidet unter den Veränderungen des Wetters. Auch Hunde können wetterfühlig sein. Viele Besitzer erkennen ziemlich schnell, wenn sich das Wetter ändert. Und da meist sogar noch, bevor etwas in den Nachrichten kam. Denn das Verhalten des Hundes ändert sich sehr stark.

Der Wetterhund

Aber warum leiden Mensch und Tier eigentlich unter dem Wetter? Das liegt am Nervensystem. Auf dieses hat das Klima einen sehr wichtigen und entscheidenden Einfluss. Demnach leiden mehr Hunde unter der Wetterfühligkeit, als man denken mag. Bei manchen Vierbeinern ist es stärker ausgeprägt, als bei anderen. Oftmals ist es aber so, dass die Hunde noch viel intensiver auf die Veränderungen im Wetter reagieren, als die Menschen. Schließlich gehörte es einst zu den Überlebensstrategien der Tiere in der freien Natur. Die Hunde besitzen heute noch entsprechende Instinkte, auf die sie sich verlassen können. Das bedeutet aber auch, dass die Vierbeiner extrem auf große Luftdruckunterschiede oder Temperaturschwankungen. Oftmals ist dies auch durch einen Fellwechsel zu erkennen, obwohl dieser noch gar nicht beim Hund zu erwarten ist. Ein ganz anderes Phänomen lässt sich auch bei Naturkatastrophen beobachten. Hier bringen sich freilebende Hunde rechtzeitig in Sicherheit, bevor ihnen etwas passieren kann. Auch bei Erdbeben ist dies der Fall. Dies spüren die meisten Hunde schon lange im Voraus. Das kann auch bei Hunden beobachtet werden, die mit Menschen zusammenleben. Hier versuchen die Tiere, die Menschen dann zu warnen. Spüren Hunde ein Unwetter, nehmen sie Veränderungen in der Atmosphäre war. Sie ändern den gewohnten Tagesablauf und beginnen auch zu hecheln. Werden zudem auch nervös und unruhig. Aber auch bei Wind oder Sturm können Hunde sehr unruhig werden. In diesem Fall fürchten sich die meisten Hunde vor dem Lärm oder auch den ungewohnten Geräuschen. Doch nicht jeder Hund reagiert gleich. Es gibt verschiedene Verhaltensweise bei Hunden, die auch je nach Ereignis unterschiedlich sein können.

 Am Verhalten des Hundes, das Wetter erkennen

Es gibt jedoch keine Richtwerte, an denen man festmachen kann, ob und wie sich das Wetter ändern wird. Doch manchmal stimmen die Verhaltensweisen mit den Wetteränderungen überein. Wenn Hunde sich beispielsweise im Schnee wälzen, dann gibt es nicht selten ein Unwetter. Vor einem möglichen Regenschauer graben Hunde heftig in der Erde. Aber auch die Position, in der ein Hund liegt, kann als Temperaturanzeiger genutzt werden. Mit Kälte ist zu rechnen, wenn sich der Hund zusammenrollt. Warm wird es hingegen, wenn sich der Vierbeiner mit dem Bauch nach oben streckt. Als beste Wetteranzeiger gelten die Bulldoggen und Foxterrier. Manchmal kann es auch möglich sein, dass Hunde Gras fressen, bevor sich das Wetter verändern wird. Hierbei handelt es sich aber um keine erwiesenes Prinzip bei den Hunden. Oftmals fressen die Vierbeiner auch Gras, wenn sie unter Verdauungsproblemen leiden. Wer jedoch seinen Hund ein wenig und genau beobachtet, stellt sicherlich auch noch die eine oder andere  Verhaltensweise fest, die vor  einem Wetterumschwung auftritt.

Häufig fressen Hunde auch Gras, bevor sich das Wetter verändert. Dies alles ist aber nicht bewiesen oder durch Studien belegt. Das Fressen von Gras kann beispielsweise auch durch ein Verdauungsproblem verursacht werden. Doch bei genauer Beobachtung des eigenen Haustieres können sicherlich bei jedem Tier bestimmte Verhaltensweisen vor Wetterwechseln beobachtet werden.

Schlechtes Wetter – schlechte Laune

Doch der Wetterwechsel kann sich natürlich auch auf den Zustand des Hundes auswirken. Wie auch bei den Menschen kann es hier zum Beispiel zu Kreislaufproblemen kommen. Dies kann für den Vierbeiner auch sehr belastend sein. Besonders der Organismus kann in diesem Fall unter Mitleidenschaft gezogen werden. Es ist besonders wichtig mögliche Schmerzen mit dem Umschwung des Wetters zu beachten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch ein Tagebuch führen. Hier sollten auch die Wetterbedingungen festgehalten werden. So lassen sich auch Schmerzschübe viel besser beobachten und nachvollziehen. Auf diese Weise kann den Schüben auch mit erhöhter Dosis von Medikamenten Erleichterung verschafft werden oder sie können vorgebeugt werden.

Natürlich kann den Hunden das Wetter auch auf das Gemüt schlagen. Nicht jeder Hund reagiert gleich. Bei einigen Hunden kommt es zu einer ausgelassenen Fröhlichkeit bei Wärme und andere Hunde blühen erst so richtig auf, wenn es draußen regnet und so richtig nass ist. Es kann aber auch sein, dass sich die Stimmung, die durch das Wetter verursacht werden, vom Besitzer auf den Hund übertragen wird. Das ist meist dann der Fall, wenn  Mensch und Hund eine sehr enge Bindung zueinander haben. Wer die Reaktionen des Hundes auf das Wetter weiß, sollte auch entsprechend darauf eingehen.

Hunden, die unter der Wärme und Sonnen leiden, sollte man einen schattigen Platz anbieten. Und Vierbeiner, die unter Regen leiden, sollte man nicht zum  Gassigehen zwingen, wenn es draußen noch regnet. Hunde, die Angst vor Gewitter haben, sollten entsprechend nicht alleine gelassen werden. Am besten ist es auch, dem Hund immer entsprechende Rückzugsmöglichkeit bieten. Hierzu eignet sich am besten eine kleine Höhle, wo er einfach ganz alleine sein kann. Der Hund sollte in diesem Fall auch wirklich seine Ruhe haben. Das müssen dann auch alle in der Familie respektieren. Noch mehr Stress für den Hund wäre einfach nicht schön und sollte wirklich vermieden werden. Wer einen wetterfühligen Hund, sollte außerdem für viel Licht, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sorgen.

Die Wetterfühligkeit Hunden sollte also keinesfalls unterschätzt werden.

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