Hundeerziehung Bellen bei anderen Hunden

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Hundeerziehung Bellen bei anderen Hunden ist eines der größten Probleme von Hundehaltern. Wenn ein Hund bei der Begegnung mit andern Hunden zum Dauerbellen neigt und nicht zu beruhigen ist, wird es Zeit, die eigenen Fehler zu überpüfen. Die Hundeerziehung bellen bei anderen Hunden beginnt nämlich beim Verhalten des Halters.

Hat der Halter Angst, dass sich der Hund mit andern Hunden beisst und hält ihn von andern Hunden grundsätzlich fern? Es sind die Verhaltensweisen des Halters, die dazu führen, dass das Verhalten des Hundes nicht so ist, wie es gewünscht wird. Das Verhalten des Menschen dem Hund gegenüber in den relevanten Situationen, macht aus dem Hund das Tier welches sich daneben verhält.

Behütet man als Halter seinen Hund zu stark und verwöhnt ihn wird das Tier unsicher. Für Hunde ist es gänzlich unnatürlich so gegängelt zu werden. In freier Natur müssen Hunde selbst sehen, nach wessen Verhalten sie sich richten, um zu überleben. Vermutlich hat ein Einzelhund meist zu wenige entspannte Begegnungen mit Artgenossen gehabt und nie gelernt mit seinen Artgenossen entspannt umzugehen.

Hundeerziehung Bellen bei anderen Hunden

Wenn er nie von der Leine durfte, dann hatte er keine Gelegenheiten mit andern Hunden in Verbindung zu treten, wie es mit Artgenossen üblich ist. Schon früh hat er verinnerlicht sich andere Hunde vom Pelz zu halten, weil er selbst mit seiner Leine „gefangen“ und unsicher war. Sein Halter kann ihm keine Sicherheit übermitteln. Der Halter selbst hat ja Bedenken, ob die Begegnung mit den Artgenossen gut geht. Es entwickelte sich ein Teufelskreis.
Der Hund erspäht einen anderen Hund, spürt die Unsicherheit seines Halters, bellt, bekommt dann beruhigende Worte gesagt, die er als Bestätigung seines Bellens empfindet. Er verbellt den anderen Hund weiter und zwar verstärkt, dieser geht in der Regel weiter und wurde nach dem Empfinden des bellenden Hundes vertrieben. Puh, denkt er, dem habe ich es aber gezeigt. Er hatte Erfolg mit seinem Gekläffe. Er wird es Immer wieder tun!

Hundeerziehung bellen bei anderen Hunden

Hundeerziehung bellen bei anderen Hunden

Wie sieht die Hundeerziehung Bellen bei anderen Hunden aus?

Den Teufelskreis durchbricht ein Halter nur durch selbstbewusstes Auftreten seinem Hund gegenüber. Das bedeutet Konsequenz in der Erziehung. Entweder man sucht sich eine gute Hundeschule die Einzeltraining anbietet oder man nimmt seine Schwächen selbst in die Hand.
Wer kennt nicht die Situation: Zwei Hunde, beide angeleint, begegnen einander. Plötzlich beginnt ein mächtiges Gekläffe unter den beiden. Ohne Leine haben sie keine Probleme miteinander. Was steckt dahinter?

Warum macht die Leine Hunde aggressiv?

Früher wurde behauptet, der Hund wolle seinen Halter beschützen. Heute ist man schlauer und weiß, dass die Leinenaggression einen andern Grund hat. Hunde sind immer wieder der Situation wie folgt ausgesetzt: Auf dem Weg kommt ein Mensch mit einem angeleinten Hund. Ohne Leine würden die Hunde erst einmal stehen bleiben bzw. in einem weiten Bogen aneinander vorbeigehen. An der Leine ist das nicht möglich. Häufig nimmt der Hundehalter die Leine des Hundes noch kürzer, um ihn fester zu halten, beziehungsweise den direkten Kontakt unter den Hunden zu vermeiden. Was geschieht: Die Hunde laufen direkt aufeinander zu, diese Tatsache ist bedrohlich. Nach kurzem Drohfixieren sind die Hunde nicht mehr ansprechbar. Die Hundeerziehung bellen bei anderen Hunden rät die Individualdistanz mit dem Hund nicht weiter zu unterschreiten, so dass der Hund keine andere Wahl hat, als aggressiv zu reagieren. Ein im Freilauf befindlicher Hund würde so einer Situation einfach aus dem Weg gehen.

Warum bellt mein Hund bei anderen Hunden? Was sagt Wikipedia zum Thema Bellen:

Das Bellen (Kläffen) ist die häufigste Lautäußerung der Haushunde. Im Deutschen sind zwei lautmalerische Schreibweisen typisch: „Wau“ und „Wuff“. „Jaul“ (oder dänisch „Jåul“, auch russisch „gaf-gaf“) ist hingegen keineOnomatopoea für das Bellen, sondern für das Jaulen, eine andere Lautäußerung des Haushunds (Canis lupus familiaris).

Welche Rolle spielt der Halter beim aggressiven Verhalten an der Leine?

Der Hund hat einfach Angst. Hunde haben nicht viele Möglichkeiten, mit der eigenen Angst umzugehen:

  1. Sie flüchten! Das verhindert die Leine.
  2. Sie erstarren! Der Halter zieht den Hund weiter.
  3. Sie fordern den andern Hund zum Spiel auf! An der Leine ist das nur mit Einschränkungen möglich.
  4. Sie reagieren mit aggressivem Verhalten und versuchen ihren Feind zu verbellen.

Hundeerziehung bellen bei anderen Hunden, warum wird Aggression am häufigsten gewählt?
Dies ist das Ergebnis eines Lernprozesses beim Hund. Er hat erkannt, dass er über Aggression Erfolg hat. Der andere Hund weicht mit seinem Herrchen dem bellenden Team lieber aus. Aggression führt zur gewünschten Distanz.

Hund bellt bei anderen Hunden

Hund bellt bei anderen Hunden

Meist schimpft der Halter seinen Hund aus. Dieser deutet dieses Verhalten auf seine Weise:

1. „Mein Herrchen bellt mit, ich tue das Richtige.“
Für den Hund ist demnach das Schimpfen eine Belohnung.

2. „Ach, meine Herrchen hat auch schlechte Laune und ich habe vor ihm Angst!“
Beim nächsten Mal wird es schlimmer weil das Verhalten des Halters die Angst verstärkt hat. – ein Teufelskreis beginnt.
Körperlicher Schmerz durch Stachelhalsband oder ein Halsband ohne Stopp machen entgegenkommende Hunde noch ungeheuerlicher.

Wie vermeide ich, dass mein Hund zum Kläffer wird?

Am einfachsten ist es, bereits Welpen darauf zu trainieren, dass entgegenkommende Hunde keine Bedrohung sind. Das geschieht mit Futter aus der Hand des Halters. Die anderen Hunde werden mit dem Futter, das der Besitzer verabreicht, verknüpft und als angenehm empfunden. Es ist viel Training nötig bis der Hund gelernt hat den entgegenkommenden Artgenossen zu ignorieren.

Mein Hund kläfft an der Leine – wie verhalte ich mich?

Ignorieren ist die Taktik, kommentarlos, ohne an der Leine zu ziehen, weitergehen. Das ist anfangs nicht einfach möglich. Es geht nur in kleinen Schritten:

  • Hundekontakte meiden, außer im Training.
  • Gegenkonditionierung. Der Hund verknüpft andere Hunde mit etwas Angenehmem – Leckerli zum Beispiel.

Meist kann der Hund nicht mehr fressen wenn er aggressiv ist. Dann beginnt man mit den Training auf Distanz: Den anderen Hund in einer weiteren Entfernung zeigen. Sobald dieser sichtbar ist, bekommt der eigene Hund ein Leckerli, so lange bis der fremde Hund verschwunden ist. Die Entfernung wird langsam verringert bis es direkt aneinander vorbeigeht. Die angenehme Verknüpfung muss allgemein auf alle Hunde übertragen werden also mit verschiedenen Hunden muss geübt werden.

Ein Hund kommt und meiner pöbelt!

Für diese Situation brauchen Sie einen Notfallplan:

  • ein Halti hilft den Hund zu kontrollieren. Darum ans Halti gewöhnen!
  • Reagiert der Hund nicht aggressiv dann sofort mit Futter belohnen.
  • bellt der Hund dann einfach schnell vorbeigehen und die Situation verlassen. Wenn der Hund wieder ruhig ist belohnen!

Das Training wird immer wiederholt auch wenn der Hund nicht mehr bellt, nur dann bleibt die Konditionierung dauerhaft erhalten. Als Leckerli nehmen Sie anfangs Futter dem der Hund unter keinen Umständen widerstehen kann.

Für weitere Informationen zum Thema Hundeerziehung und Bellen bei anderen Hunden besuche diese Facebookseite zum Thema Hundeerziehung oder schau Dir den Videokurs auf Online Hundetraining an.

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