Hunde und die Angst vor Gewitter

Warum soll es den Vierbeinern auch anders gehen bei Gewitter, als uns Menschen? Selbst wir Zweibeiner verkriechen uns hin und wieder unter der Bettdecke, wenn es draußen blitzt und donnert. Auch bei Hunden können diese Naturereignisse Stress auslösen. Die Vierbeiner geraten dann in Panik, wollen sich verstecken oder wimmern, bellen, urinieren oder suchen einfach die Nähe ihrer Menschen. Es handelt sich hierbei um eine ganz natürliche Reaktion. Denn ein Gewitter bedeutet für einen Hund Gefahr. Besitzer können den Vierbeiner aber an diese Situation gewöhnen und dem Hund auf diese Weise auch die Angst nehmen.

Was kann getan werden?

Ganz wichtig ist es, als Besitzer souverän und ruhig zu bleiben. Wer seinen Hund streichelt oder auch zuredet, verstärkt und bestätigt das Verhalten des Hundes. Gar keine Frage, ist es für jeden Hundebesitzer nur schwer mitanzusehen, wie sich der Hund quält und es tut einem im Herzen auch leid. Wer aber nun mit Mitleid kommt, wird nicht viel ändern können. Ganz im Gegenteil, so wird die Angst des Hundes nur noch bestätigt. Besser ist es, sich ganz normal zu verhalten. Auf diese Weise sieht der Hund, dass er gar keinen Grund zur Angst haben muss. Machen Sie alles, wie sonst auch und schenken Sie dem Hund auch nicht mehr Aufmerksamkeit, als sonst. Nur kein Mitleid und keine Beruhigung. Natürlich soll der Hund nicht komplett ignoriert werden. Aber kein besonderes Verhalten gegenüber dem Vierbeiner. Schließen Sie die Fenster, damit der Geräuschpegel nicht so hoch ist. Vielleicht wäre auch ruhige Musik eine gute Idee. Auf jeden Fall sollten auch Spaziergänge bei einem Gewitter vermieden werden. Besser ist es dem Hund einen geschützten Rückzugort zu geben. Ideal ist beispielsweise auch die Transportbox. Hier wird sich der Hund sehr wohlfühlen. Aber auch in diesem Fall sollte der Hund nicht gezwungen werden. Machen Sie das Angebot und wenn er nicht will, dann eben nicht. Spielen eignet sich auch hervorragend zur Ablenkung. Eine fröhliche und lockere Stimmung ist immer gut. Auch sollten Sie mit einer gut gelaunten und unbesorgten Stimme sprechen. Denn die Stimmung vom Menschen wird sich auch sehr schnell auf den Hund übertragen.

Ist der Hund allerdings extrem panisch, kann auch ein Gespräch mit dem Tierarzt hilfreich sein. So können beispielsweise leichte homöopathische Medikamente dabei helfen, dass sich der Hund beruhigt. Darüber hinaus können auch spezielle Therapien in Anspruch genommen werden. Hier erfolgt eine Desensibilisierung auf das Gewittergeräusch. Der beste Ansprechpartner in diesem Fall ist ein Verhaltensspezialist.

Die tiermedizinischen Informationen auf hunde-erziehen.com stellen keine ärztlichen Beratungen dar noch haben sie den Zweck, den Tierarzt-Besuch, d.h. eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Tierarzt, zu ersetzen. Sie dienen ausschließlich der Information des Nutzers und sollen weder zur Selbstdiagnose noch zur Selbstbehandlung von Tieren auffordern. Bei gesundheitlichen Problemen ist ein Tierarzt aufzusuchen.

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Ein Kommentar, sei der nächste!

  1. Achtung bei Beruhigungsmitteln!

    Hunde können sehr unterschiedlich reagieren und es gibt viele Fälle, in denen der Hund zwar in seiner körperlichen Reaktion durch diese Mittel geschwächt ist, sonst aber bei sinnen und durch diesen Eingriff in seinen Kreislauf erst recht alarmiert und panisch! So kann also mit guter Wahrscheinlichkeit eine ggf. traumatisierende Verschlimmerung des Zustandes bewirkt werden…

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