Der richtige Umgang mit Welpen

Für viele Menschen sind Welpen einfach nur süß und haben etwas sehr unschuldiges an sich. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Neu-Hundebesitzer auch für einen Welpen. Damit geht man jedoch eine große Verantwortung und eine noch größere Aufgabe ein. Denn Welpen sind zu vergleichen mit kleinen Babys. Auch kleine Hunde müssen erst an das Leben in unserer Welt gewöhnt werden. Und das verläuft nicht immer so reibungslos, wie es sich vielleicht manch ein Besitzer im Vorfeld vorgestellt hat. Zudem gibt es auch verschiedene Dinge, die man bei einem Welpen beachten sollte und Verhaltensregeln, die auf jeden Fall eingehalten werden müssen.

Welpen brauchen einen Schlafplatz

Wer sich einen Welpen nach Hause holt, sollte immer bedenken, dass dieser die vorherige Zeit bei seiner Mutter und seinen Geschwistern verbracht hat. Auf diese Weise hat der kleine Hund eine Menge Körperkontakt erfahren und ist an diesen auch gewöhnt. Mit der Abgabe an die neuen Besitzer kommt es unwiderruflich auch zu einer Trennung von der Mutter und den Geschwistern.  Welpen brauchen eine Zeit, um dies zu verarbeiten. Hier müssen die neuen Besitzer effektiv eingreifen und dem Welpen helfen, diese Trennung bestmöglich zu verarbeiten. Deshalb darf ein Welpe niemals weggesperrt oder allein gelassen werden. Zumindest nicht in den ersten Tagen und Wochen. Er braucht die Nähe seiner neuen Familie und muss auf diese Weise auch eine Bindung aufbauen. Die ersten Tage sollte der Welpe in der Nähe der Menschen schlafen. So kann er unter anderem die Atemgeräusche hören und fühlt sich auch nicht allein. Mit der Zeit kann der Welpe dann an seinen Schlafplatz, wo er auch in Zukunft nächtigen soll, gewöhnt werden.

Welpen brauchen Sicherheit

Die Besitzer bilden das neue Rudel für den Welpen. Und auf dieses muss sich der kleine Hund verlassen können. Denn das Rudel bedeutet für ihn Sicherheit. Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig, dass im Haushalt alles welpensicher gemacht wird. Denn bereits nach den ersten Sekunden oder Minuten wird der Welpe mit seiner Schnauze das neue zu Hause erkunden wollen. Deshalb sollten besonders Elektrokabel nicht in der Reichweite von Welpen liegen. Treppenabgänge und offene Balkongeländer sind ebenfalls tabu und müssen gesichert werden. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass möglichst keine kleinen Teile auf dem Boden liegen, die der Welpe verschlucken könnte. Sicherheit für einen Welpen bedeutet auch, dass niemals körperliche Gewalt an dem kleinen Tier ausgeübt werden darf. Man erzieht Welpen ebenso wenig mit Schlägen, wie Kinder!

Welpen brauchen Sozialkontakte

Nachdem sich der Welpe im neuen zu Hause eingelebt hat und auch alle Familienmitglieder kennengelernt hat, ist es Zeit Artgenossen zu suchen. Hier bietet sich der Besuch in einer Welpenschule an. Der Besuch hier sollte auf jeden Fall immer regelmäßig erfolgen. Auf diese Weise kann der kleine Hund einfach Sozialkompetenzen erlernen.

Welpen brauchen Auslauf

Der Auslauf ist für einen Welpen besonders wichtig. Denn auf diese Weise wird sein Halte- und Stützapparat gefordert. Dabei gilt es aber zu beachten, dass man den Welpen nicht überfordert. Nicht die Länge des Auslaufes ist entscheidend, sondern die Regelmäßigkeit. Auf diese Weise klappt es dann auch schnelle mit der Stubenreinheit.

Welpen brauchen Ruhe- und Schmusephase

Auch für kleine Hunde sind die Ruhe- und Schlafphasen enorm wichtig, um wirklich wachsen zu können. Deshalb sollte man seinem Welpen diese Phasen auch gönnen. Generell halten Welpen Fünf bis sechs Schläfchen von dreißig bis sechzig Minuten am Tag. Verzieht sich ein Welpe in seine Schlafecke, dann sollte man dies auch tolerieren. Darüber hinaus lieben Welpen den Körperkontakt. Deshalb sollte Hundebesitzer, so viel wie möglich, mit dem Hund kuscheln und ihn streicheln. Auf diese Weise kann man dann auch hervorragend die Augen, Ohren und Pfoten des Welpen pflegen. Wichtig ist jedoch auch hier auf die Signale zu achten, wenn ein Welpe einfach zu viel hat und alleine sein möchte.

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